„BKW ERP2NIS“– Integration für bessere Datenqualität und mehr Prozessgeschwindigkeit

Im Rahmen der Projekte „SAP2NIS“ und „PM2NIS“ plante die BKW eine direkte Verbindung zwischen der IT der Netzinfrastruktur und den Geschäftsprozessen des SAP ERPs. Wir übernahmen dabei die Konzeption und technische Realisierung einer leistungsfähigen und stabilen bidirektionalen Schnittstelle zwischen SAP-ISU und EAM, um die Interoperabilität der Systeme zu unterstützen.

DIE HERAUSFORDERUNGEN

Als Teil einer konzernweiten IT-Strategie beabsichtigte die BKW die Datenintegration zwischen dem Netzinformationssystem (NIS) – als Abbildung der physikalischen und geographischen Stromnetz-Infrastruktur – und dem SAP ERP. Im Zuge des Projektes sollten zudem die Instandhaltungsprozesse in das Modul SAP Plant Management (PM; heute Enterprise Asset Management EAM) integriert werden.

Bei Umsetzung dieser Anforderung wurde zwischen zwei Teilprojekten differenziert: „SAP2NIS“ umfasste dabei die Sicherstellung einer „harten“ Kopplung der Datenobjekte zwischen dem SAP IS-U und dem NIS. „PM2NIS“ hatte die Integration der Instandhaltungsprozesse und die Prozessintegration in das EAM zum Inhalt.

Eine weitere Vorgabe war der Einbezug eines Oracle Service Bus (OSB) als Schnittstellen-Software, der grundsätzlicher Teil der BKW IT-Strategie ist.

ÜBER BKW

Die BKW-Gruppe ist eines der Top5 Schweizer Energieunternehmen und deckt alle Stufen der Energieversorgung ab. Direkt und indirekt über ihre Vertriebspartner versorgt die BKW mehr als eine Million Menschen mit Strom.

UNSER LÖSUNGSANSATZ

Um die Projektkomplexität vor Hintergrund der beteiligten proprietären Systemwelten SAP, OSB und NIS zu reduzieren und die Erfüllung aller Anforderungen sicherzustellen, wurden zunächst verschiedene technische Ansätze konzipiert und in Proof-of-Concepts evaluiert.

Im Rahmen der Implementierungsphase entwickelten wir eine bidirektionale Schnittstelle, die per SOAP-Webservice die Kommunikation und den Datenaustausch zwischen den End-Systemen ermöglicht. Zur Sicherstellung der Datenqualität und zur Überwachung der Schnittstellenstabilität wurden im Teilprojekt „SAP2NIS“ zusätzlich Monitoring-Werkzeuge mittels SAP Workflow konzipiert und implementiert.

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DAS ERGEBNIS

Klares Plus durch Integration von Informationen des Netzinfrastruktursystems mit dem SAP ERP: Eine leistungsfähige Schnittstelle auf Basis von WebServices über den Oracle Service Bus zu NIS ermöglicht nun den bidirektionalen Austausch zwischen den Systemen. Die Datenintegrität und -konsistenz insbesondere im SAP-ERP konnte durch Bereinigung so deutlich verbessert werden. Die Synchronisation von ERP-Daten und Infrastrukturobjekten ermöglicht den direkten Absprung in das jeweilige Zielsystem, dies schafft signifikante Optimierungspotenziale im Bereich der Instandhaltung der Netzinfrastruktur. Ebenso verbessert die höhere Informationsdichte kundenorientierte Prozesse wie beispielsweise die Planung und Abwicklung von Neuanschlüssen im BKW-Versorgungsgebiet.

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